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Architekt Abendroth - 1999_City-farm
Soziales

Grundriss Jugendraum

Kinderbauernhof - City Farm, Linz Ebelsberg

Modellprojekt eines pädagogisch betreuten Spielgeländes, 1999

Nach dem Vorbild zahlreicher Beispiele in ausländischen Städten, vor allem in Deutschland, soll der Schwerpunkt des Kinderbauernhofes auf der Haltung von und Arbeit mit Nutztieren wie Pferden, Schafen, Hühnern sowie auf der Errichtung und dem Betrieb eines Bauspielplatzes liegen. Zielgruppe: Altersstufe zwischen 12 und 16 Jahren. Das Projekt der Oberöstereichischen Kinderfreunde mit Unterstützung der Stadt Linz und dem Land Oberösterreich beinhaltet im Rahmen des pädagogisch betreuten Kinderspielbereiches mit Tierhaltung und Baumhaus Baubereich auch Baulichkeiten, die dem Projekt dienen und es unterstützen.

Der Bauplatz am sogenannten Schiltenberg ist ein nach nordwesten abfallendes Hanggrundstück, das im Norden von einer Zufahrtsstraße und einem Funcourt (Beach Volleyball, Fussball- und Skaterplatz), im Osten und Süden von einem Waldgebiet und im Westen von einer Wohnanlage begrenzt wird.

Die Ausrichtung des Kinderbauernhofes im Gelände ergibt sich aus seiner Funktion: Die Anlieferung und Entsorgung erfolgt über eine Ringstaße, die die Eingangsebene und die Stallebene andient. Ein Einbahnsystem verhindert ein gefährliches Rangieren mit Traktor und Anhänger. Um die Geländeneigung auszunutzen wurde der Großviehstall parallel zum Hang gebaut.

Die Baukörper wurden um einen sich nach Süden öffnenden Innenhof gruppiert, der die Funktion eines zentralen Treffpunktes und Verteilers hat. Durch die Baukörperanordnung wird das Gelände strukturiert. Es entstehen differenziert nutzbare Außenräume, teilweise überdacht, die ein Angebot zu Aktivität oder geselligem Zusammensein im Freien darstellen.

Das Raumprogramm ist in drei Funktionsbereiche gegliedert: Die Tierstallungen für Klein- und Großvieh, mit allen dazugehörigen Räumen und Versorgungsflächen, das Kinderhaus, zum Aufenthalt bei Kälte oder Schlechtwetter und der Veranstaltungsraum mit angegliederter Werkstatt für Mehrfachnutzung.

Das Angebot an Räumen im Kinderbauernhof hat für die Benützer den Aufforderungscharakter sich aktiv zu betätigen und das möglichst im Freien. Vom zentralen Versammlungsplatz aus erreicht man den Mehrzweckraum, den Kleintierstall und das Kinderhaus.

Der Mehrzweckraum als überdachter Platz verbindet den variablen Platz mit dem Versammlungsplatz miteinander und macht größtmögliche variable Nutzung mögich. Er ist in beide Richtungen zu öffnen, es können Veranstaltungen parallel abgehalten werden. Für Konzert- und Theateraufführungen dient ein Technikgang in der oberen Ebene. Von der angedockten Werkstatt aus kann im Mehrzweckraum Großes entstehen, auch bei Schlechtwetter.

Mitarbeit: D.I. Stefan Schadenböck

Landschaftsarchitekt: D.I. Markus Kumpfmüller

Public

Floor Plan

Children Barnyard – City Farm, Linz Ebelsberg

An exemplary project of an educational playground, 1999

Based on so many previous examples in foreign cities, especially in Germany, Children Barnyard must focus on the breeding and dealing with farm animals like horses, sheeps, and chickens, as well as the provision and establishing of a building-playground. Target-group: children aged between 12 to 16 years.

The project, initiated by the Oberösterreich Children Associations, supported by the municipality of Linz and the state of Oberösterreich, lies in the framework of an educational children's play area including animal breeding and treehouse building spaces, and other necessary buildings and side spaces to support and serve the purpose of the project.

The placement of the barnyard on the site is determined by it's functionality: the delivery and waste disposal happens over an encircling road that serves the entrance and the stables. A one-way system prevents any dangerous routing of tracktors and other heavy machinary. To make use of the natural slope of the ground, the large cattle shed is built parallel to the slope.

Buildings are grouped around an internal courtyard, open towards the south, that serves as a central meeting point and a distribution area.The building arrangement structures the land. The resulting useful various open spaces, partly roofed offer great spatial possibilities for different activities or social interactions in open air.

The spatial program is devided into three main function fields: The stables for large and small cattle, with all associated spaces and maintanence areas, the children's house, to shelter them in case of cold and bad weather, and finally, the activity room, with associated multipurpose workshops.

The roofed multipurpose hall connects the multipurpose yard, to the assembly yard and allows for even more alternative usages. The hall can be opened in both directions or allow for parallel activities to happen. For the purpose of theatrical or musical performances, a technical chamber is provided in the upper floor. Aside from the docking workshops, the multipurpose hall can embrace various activities, even in bad weather.

With collaboration of: D.I. Stefan Schadenböck

Landscape architect: D.I. Markus Kumpfmüller